Montag, 11. Mai 2009

Bilder zum SOL

Der Kleber...die erhoffte Wirkung...die Fahne



SOL-Aktion

Die Aktion besteht aus drei Teilen.

1. Wir haben im ganzen Schulhaus Mairaberg inkl. Südbau überall bei den Papierspendern. Aktionskleber aufgeklebt, mit der Aufschrift:

"Aktion 1 für 2. Ein Papier für zwei trockene Hände. Auch das ist sparen - mit nachhaltigen Folgen."

2. Wir werden die Klima-Commitment-Fahne aufhängen.

3. Dazu haben wir eine Informationstafel gestaltet und aufgehängt.


gruss

Leitfragen

Die Auswahl der Dinge ist uns nicht sehr schwierig gefallen. Wir haben nicht nach bestimmten Kriterien ausgewählt, sondern einfach das ausgewählt, was wir nicht mehr brauchen können.

Ausser ein Objekt - Erics Stein - haben wir alle leichten Herzens mitgenommen und waren froh, eine solche Plattform zu haben.

Es war interessant, was für Dinge die Leute abgeben. Ebenfalls ist aufgefallen, was für unnützes Zeug da war. Spannend war, die Nachrichten auf den Objekten zu lesen.

Es ist schön, dass wir die liegen gebliebenen Dinge nicht mehr nach Hause nehmen mussten.

Wir haben meist weniger genommen als wir gebracht haben. Der Grund ist einfach: Man nimmt nur Dinge, die man denkt, man könne sie brauchen. Wir brauchen keine neuen Sorgen.

Wir würden den Kindern - wie hier - die Aufgabe geben, Dinge mitzunehmen. Dann könnte man das mit dem ganzen Schulhaus machen. Jedes Kind sollte gleich viel mit nach Hause nehmen, wie es bringt.
Dann könnte man auch handeln (z.B. diese CD gebe ich dir, wenn du mir zwei Bücher gibst).

Donnerstag, 2. April 2009

2. Rückmeldung

Liebe Blog-Gruppe
Ihre Achtsamkeits-Aufgaben haben sich sicher gelohnt. Die kleinen, alltäglichen Dinge, die man sonst übersieht (wie die Dinge auf dem Pult, das Essen etc.) einmal bewusst wahrnehmen, mit ihnen bewusst umzugehen, öffnet das Bewusstsein, hilft, sich besser zu verstehen.
Ähnlich ist es mit der uns umgebenden Natur. Sie alle haben erlebt, dass die Natur ein wichtiger Teil in unserem Leben ist, auch wenn wir sie vielfach kaum beachten. Deshalb lohnt es sich auch, sie um ihrer selbst willen aber auch für uns zu erhalten.
Ich habe Ihre Weblog-Protokolle kontrolliert und sie alle in Ordnung befunden.
Es grüsst Sie
C. Stucky

Mittwoch, 18. März 2009

Grüne Inseln

Es ist immer der gleiche Platz. Ein dem Südwesten zugeneigter Hügel mit Wald und Wiese. Da gibts' am Waldrand so eine Mulde mit einem steilen kleine Bord zum Waldrand. Liegt man da und schaut noch oben, so liegt man unter den Asten der Bäume. Leider kenne ich die verschiedenen Arten nicht alle. Da im Winter in St.Gallen meist nicht enorm viel Schnee liegt, ist dieser Streifen am Waldrand ganz schnell immer wieder grün. Es ist sozusagen meine grüne Insel. Die zweite nebst Garten, Wald und Wiese um unsere "Villa Hebdifest".
Zurück zum Waldrand. Den Ästen zuschauen, wie sie vor dem knallblauen Himmel tanzen, sehen wie sie allmählich von kleinen grünen Pünktchen übersäht werden die ungesehen zu grünen Schmetterlingen wachsen, einen Sommer lang im Wind tanzen und im Herbst fliegen. Ups, das sind ja schon wieder die Gedanken. Gedankenlos dasitzen, daliegen, d.h. sie einfach ziehen lassen wie die Wolken über den Ästen, mal gelingts mir, mal besser, mal nicht. In der Ferne sieht man einen Teil des Alpsteins, felsenfest steht er da. Die dritte "grüne" Insel.
Es riecht nach Frühling, all die Bakterien und Käferchen in den oberen Erschichten die sich strecken und recken und wieder mit der Arbeit beginnen. Vor allem im Frühling, da staune ich über die Natur, manchmal fast endlos. Was wohl in einem Kind drin vorgeht wenn es das erste mal wahrnimmt, dass alle Blätter vom Baum fallen? Und dann, wenn aus dem scheinbaren Nichts neue wachsen?
Leider haben sie begonnen, einen grossen Teil dieser grünen Oase zu verbauen - schade. Wie wenn der Grundwasserspiegel sinkt, sich die Oase immer mehr der Umgebung angleicht und einfach noch ein paar zähe Grünpflanzen übeleben.
Für mich ist die Natur, das draussen sein in der Natur ein wichtiger Teil im Leben.

Eric Schaffhauser, LG06Ef

Dienstag, 17. März 2009

Der Wald im Frühling

Die Natur erleben

Gestern Nachmittag nahm ich mir vor mit meinem Pferd einen Spaziergang durch den Wald zu machen und dabei die Natur, den Bach und den Wald sehr bewusst wahrzunehmen.
Ein Teil des Waldes ist am Südhang gelegen, ein Teil jedoch am Nordhang. Der Unterschied war sehr gross. Als ich durch den Wald am Südhang ging, stellte ich fest, dass der Frühling schon viele Spuren darin hinterlassen hatte. Der Schnee war geschmolzen, es war warm und ich entdeckte sogar Schlüsselblumen und herumfliegende Insekten. Zudem roch es modrig, irgendwie erinnerte mich auch der Duft nach Frühling. Meine Wahrnehmung liess Frühlingsgefühle aufkommen, ich fühlte mich fröhlich und voller Energie.
Im am Nordhang gelegenen Waldteil, war genau das Gegenteil der Fall. Es lag Schnee auf dem Weg und zwischen den Bäumen, es roch nach Schnee und es war auch sehr kalt. In diesem Teil des Waldes fühlte ich mich zurückversetzt in den tiefsten Winter, was in mir ein eher unglückliches, träges Gefühl auslöste.

Ich finde es sehr spannend, mir vorzustellen, dass ich Teil der Natur bin. Die Natur beeinflusst mein Lebensstil und mein körperliches und geistiges Befinden. Für mich ist es wichtig, so zu leben, dass die Natur möglichst so erhalten bleiben kann, wie ich sie heute kenne.

Montag, 16. März 2009

Zeit für mich und die Natur

Ein kleines Anzeichen von Frühjahrsmüdigkeit habe ich in Lebensenergie und Freude am Leben umgewandelt idem ich mich gedanken- und ziellos in der Natur aufgehalten habe. Als Quell der neu gewonnenen Kraft diente ein Wald, welcher am Fusse der drei Schwestern in meinem Wohnort liegt. Ich kenne diesen Wald gut, oft bin ich Gast um den Nadelbäumen das austretende Harz abzunehmen um es dann anschliessend zu Weihrauch zu verarbeiten. Diesmal jedoch kam ich, um etwas anderes mitzunehmen: Kraft!
Mein Ziel war es, so langsam und mit so wenig Gedanken wie möglich im Kopf durch diesen Wald zu schreiten und mal zu schauen, was so passiert.
Der Wald liegt zu Fuss eine gute halbe Stunde vom Dorfkern entfernt. Schon dieser Fussmarsch ist spannend. Man entfernt sich vom Lärm, von Technik und Fortschritt und taucht ein in eine grüne Welt, welche vor 100 Jahren genau so ausgesehen hätte wie heute. Bäume kennen keinen Fortschritt, kein Internet, kein web 2.0, keine virtuellen plattformen. Oder wurden Sie kürzlich von der Fichte zum Blogen eingeladen?
So schritt ich also durch den Wald und habe den herrlichen Duft von Harz und nassem Waldboden eingeatmet und hörte wie der Boden unter den Füssen bei jedem Schritt, den ich machte, eine Antwort gab. (Tipp von mir: Waldspaziergang barfuss durchführen, spitzenmässig!)
Im Wald ist ständig schatten. Jedoch spendet ein Wald nicht denselben Schatten, wie es etwa ein Hochhaus macht. Der Waldschatten ist anders. Hebt man den Blick, fällt die Sonne durch tausende von Nadeln auf die Netzhaut und verursacht ein wunderschönes Lichtspiel.
Irgendwann beendete ich meinen Meditationslauf durch den Wald und näherte mich wieder dem, was mich als Menschen eben auch ausmacht: webmail, Bachelorarbeit und Instrumentalunterricht vorbereiten.
Nichtsdestotrotz war es ein weiteres tolles Erlebnis, welches mich als Teil dieser grossen Kugel Erde (und auch als deren Mitgestalter) zurückliess.