Dienstag, 10. März 2009

Vom Zettel zur Achstamkeit

Vom Zettel zur Achtsamkeit

Lange habe ich mir überlegt, wo ich meinen Post-it Zettel hinkleben soll. Schlussendlich habe ich mich dann für das Fenster bei meinem Pult entschieden.
Anfangs war ich etwas unschlüssig, auf was ich nun meine Achtsamkeit lenken soll. Jedes Mal, wenn ich mich wieder an den Pult setzte, überlegte ich mir zu einem anderen Gegenstand, in welchem System er hergestellt wurde. So überlegte ich mir, ob die Miene meines Bleistifts durch Kinderarbeit abgebaut wurde oder welchen Arbeitsbedingungen die Fabrikangestellten, die mein Notebooks hergestellt haben, unterworfen sind.
Bei allen Gegenständen kam ich jedoch zum Fazit, dass die ganzen Systeme in welchen sich die Dinge, bis sie auf meinem Pult landeten, sehr komplex sind. Trotzdem ist es sehr spannend, sich diese Gedanken immer wieder zu machen.
Es ist schwierig genaueres über die Herstellung der einzelnen Bestandteile und über die Arbeitsbedingungen, unter welchen sie hergestellt wurden, zu erfahren. Zudem sind die Zusammenhänge so komplex, da so viele Komponenten am System mitbeteiligt.

Auch meinen Umgang Strom und Wasser habe ich schon seit längerer Zeit beachtet. Ich achte darauf, das Licht zu löschen, weniger Wasser zu brauchen und auch in anderen Bereichen weniger Strom zu verbrauchen. Dies gelingt mir ziemlich gut und ich werde auch in Zukunft weiterhin darauf achten.

3 Kommentare:

  1. Diese ganzen Systeme sind wirklich wahnsinnig komplex und vielseitig. Es ist auch schwierig, diese zu beeinflussen... Bei Bleistiftminen kommt man (oder zumindest ich) in der Papeterie nicht unbedingt auf die Idee, nachzufragen, woher diese stammen. Aber ich denke, wenn man bewusst lebt und durch das Leben geht, hat man schon einen wichtigen Schritt gemacht :-)

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  2. Du hast Recht. Würde man sich bei allen Dingen aus unserem Alltag überlegen, was für einen weiten Weg sie hinter sich haben, wäre uns andaurernd schwindlig. Aber sinnvoll ist es bestimmt, sich das von Zeit zu Zeit immer wieder mal vor Augen zu führen. Allerdings glaube ich, dass achtsam durch das Leben gehen auch heisst, die kleinen, einfachen Dinge wahr zu nehmen. Zum Beispiel die Blätter, die spriessen oder der Wind, der einem durchs Haar weht. Das sind Dinge, welche wir auch ohne komplizierte Gedankengänge geniessen können...
    Wünsche dir noch eine gute, genussvolle Woche.

    Susanne Bühler 06Cd

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  3. Ich finde es toll, wie du dich mit diesem Thema beschäftigt hast. Du hast meiner Meinung nach völlig recht. Ich selber habe mir diesbezüglich noch keine grossen Gedanken gemacht (Bleistiftmiene, Herstellung von PC, etc.) Ich finde, dass du deinen Post-it gut platziert hast und gut reflektiert hast.

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