Als ich die beiden Fragebogen ausgefüllt habe, war ich gespannt, wie das Resultat heraus kommt. Ich erlebe mich eigentlich als jemanden, der stark auf die Umwelt schaut.
Während dem Beantworten der Fragen habe ich festgestellt, dass vor allem beim CO2-Fragebogen viel über die Wohnung bzw. das Haus gefragt wird. Wenn man noch zu Hause wohnt, ist es natürlich schwierig, das Wohnen so zu gestalten, wie man selber bzw. die Umwelt möchte.
Beim Test „footprint“ ist herausgekommen, dass wenn alle so leben würden wie ich, es 1,4 Planeten bräuchte. Das hätte ich nicht gedacht.
Beim zweiten Test sahen die Resultate folgendermassen aus:
Wie man sieht, sind die Resultate nicht schlecht. Es ist mir bewusst, dass ich die Flüge auf den Zug wechseln sollte. Ich habe mir dies nach den letzten Ferien nach Griechenland auch so vorgenommen, obwohl ich wahrscheinlich ein anderes Mal nicht mit dem Zug nach Griechenland gehen würde, da es wahnsinnig umständlich ist und das Schiff auch nicht sehr gesund ist. Wie Flugzeug und Schiff zueinanderstehen weiss ich jedoch nicht.
Im Bereich Wohnen wird sich die Situation sicherlich verändern, wenn ich ausziehe. Da ich aber in eine Mietwohnung ziehen werde, wird es schwierig, Dinge wie Heizsystem oder Minergie zu verändern. Was sicherlich veränderbar ist, ist das Einsetzen von Energiesparlampen. Der Wasser- und Stromverbrauch kann ich so belassen, da ich jetzt schon sehr sparsam damit umgehe.
Die zwei Tests zu vergleichen fällt mir schwer. Es waren doch recht unterschiedliche Fragen. Im Footprint waren sie meines Erachtens eher oberflächlich während diese im CO2-Rechner detailliert und aufeinander abgestimmt waren.
Du schreibst, als ob du eher "schlecht" abgeschnitten hättest (falls man hier von gutem oder schlechtem Abschneiden sprechen kann). Ich finde es bemerkenswert, dass du im Vergleich zum Schweizer Schnitt "nur" 1,4 Planeten zum leben brauchst und auch beim CO2-Rechner im grünen Bereich liegst. Dass du trotzdem noch kritisch weiter denkst und dich weiterhin verbessern möchtest, ist toll.
AntwortenLöschenDie Problematik "fliegen" finde ich auch erwähnenswert. Ich verstehe völlig, weshalb man oft ins Flugzeug, anstatt den Zug steigt: mittlerweile ist es leider oft billiger. Ausserdem ist es in unserer Gesellschaft das Normalste, mit dem Flieger in die Ferien zu fliegen. Natürlich verstehe ich es, dass es in der Ferne halt schon toll ist - und meistens auch wärmer als bei uns - doch ich denke, dass man auch in der Nähe schöne Orte findet und vielleicht nicht in jedem Jahr / oder in jeden Ferien den Flieger irgendwo hin nehmen muss. Ich finde es also toll, dass du dir das jeweils bewusst überlegst.
S.Schädler, LG 06 D/e
Genau wie Selina würde ich auch sagen, dass 1,4 Planeten ein gutes Resultat ist. Andererseits muss man schon fast sagen, dass es ein wenig schockierend ist. Da ich dich schon ein Weilchen kenne, glaube ich deine Wert- und Grundhaltung zu kennen. Und trotzdem bräuchten wir 1,4 Planeten, wenn alle so leben würden wie du (oder 1,6 mit meiner Lebensweise...)
AntwortenLöschenIch habe mir über die freie Wahl der Energiequelle oder der Fenster bei Bewohnen von Mietwohnungen auch überlegt. Ich denke, dass man da bevor man einzieht gut darauf achten muss, da man als Mieter über solche Sachen nicht mitbestimmen kann. Eventuell gibt es schon bald Immobilienfirmen, welche bewusst das ganze Haus (die ganze Siedlung, ...) nach ökologischen Standards ausrichten. Dementsprechend wird jedoch (zumindest in den Anfangsjahren) der Mietpreis aussehen....