Ein Artikel in der Mirgros-Zeitung vom 23. Februar 2008 ist mit „Sprit sparen für die Umwelt“ betitelt.
In diesem Artikel geht es um neuste Modelle, die nachhaltiger sind als die herkömmlichen Autos. Es ist aber nicht nur die Nachhaltigkeit, die zählt, sondern auch der Preis. Denn der 1999 lancierte VW Lupo 3L TDI sei zwar sehr umweltschonend und sparsam, koste aber viel zu viel. Die Produktion wurde dann 2005 ersatzlos eingestellt.
Neu soll man mit kleinen Schritten weiter kommen. So wird heute der Motor immer kleiner, zur Verringerung des Luftwiederstandes die Front verändert und schwere Ausstattungskomponenten wie die Klimaanlage entfernt. Dies summiert sich zu 20 Prozent niedererem Verbrauch. Dazu kommt, dass die Mehrkosten sehr tief ausfallen. Der VW Polo Bluemotion kostet zum Beispiel 350 Franken mehr, der Ford Fiesta Econetic kommt auf einen Aufpreis von 500 Franken.
Der Artikel wird abgeschlossen mit einer neuen Technik, die ebenfalls kommen wird. Es ist eine eingebaute Schaltanzeige, die im optimalen Moment zum Gangwechsel auffordere. Der Fahrstil sei nämlich ebenfalls ein zentraler Punkt.
In einem zweiten Artikel, der am Dienstag, 24.02.09, im St. Galler Tagblatt zu finden ist, fordert Robert Schmid, Präsident des Naturschutzvereins St. Gallen, die Wiedereinführung des kantonalen Verbandsbeschwerdenrechts. Er argumentiert seine Aussage damit, dass Volksentscheide nicht bis in alle Ewigkeit zu akzeptieren seien (das kantonale Verbandsbeschwerdenrecht wurde vom Volk abgelehnt). Die Menschen seien heute wieder empfänglicher für Umweltanliegen. Dazu beigetragen habe die Wirtschaftskrise, denn ‚echte’ Werte wie Nachhaltigkeit rückten wieder in den Vordergrund.
In zwei, spätestens drei Jahren sollen dann Taten folgen. Der Naturschutzverein wolle dann das Verbandsbeschwerdenrecht wieder vors Volk bringen, denn das eidgenössische reiche nicht aus.
Ausgeschlossen in das neue Verbandsbeschwerdenrecht sollte jedoch der Heimatschutz. Robert Schmid begründet dies damit, dass viele Gegner des kantonalen Verbandsbeschwerdenrechts eigentlich gegen das Einspracherecht des Heimatschutzes waren.
Dienstag, 24. Februar 2009
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Die effizienteren Autos scheinen kommen aber doch immer mehr. Freunde von mir fahren einen Hybrid-Toyota und so weit Autofahren cool sein kann finde ich den schon noch faszinierend und eben - cool. :-( er ist teuer, trotz quersubventionierung bei Toyota. Den Artikel habe ich auch gelesen. Was ich noch toll finde, dass sie auch bei den Benzinern Fortschritt zeigen. Doch noch mal zum Preis. Faktisch ist der Bluemotion ja immer noch ein Stück teurer, weil bei ihm ja der Komfort fehlt, den der normale Polo hat, oder verstehe ich das falsch? Wer verzichtet denn im Endeffekt wirklich auf diesen Komfort?
AntwortenLöschenNun, ich stimme da mit euch nicht so ganz überein. Gerade heute habe ich mich für ein neues Auto entschieden und zwei Typen kennen gelernt, welche weder dem Artikel, noch dem Kommentar entsprechen. Bis jetzt war Energieeffizienz und Komfort immer ein Gegensatz, was zu schweren Entscheiden führt, da man ja weder auf das eine, noch auf das andere verzichten möchte. Erstaunlicherweise hat ein Honda Jazz oder ein Skoda Fabia Combi Greenline beides drin und ist für seine Leistung und Grösse unglaublich preiswert. Ich dachte eigentlich, dass bei solchen Autos die Leistung eher schwach sei, doch das muss nicht sein, da sie teilweise mit Diesel (inkl. Partikelfilter) laufen. Beide fallen auch in die Energieklasse A (auch mit Diesel!), wodurch auch wiederum die Strassensteuern während 4 Jahren erlassen werden. Auch das gehört zur Massnahme des Bundes, energieeffiziente Fahrzeuge zu fördern. Da spart man natürlich eine Menge Geld ein. Wer den Komfort braucht, kann da von gekühltem Handschuhfach, Klimaanlage, Sitzheizung bis automatisch verstell- und beheizbaren Aussenspiegeln alles haben. Und dies ohne Einbusse der Energieeffizienz. Wie das geht, weiss ich auch nicht, aber es geht! Und da der Markt sparsamer Autos boomt, geht es auch in die Richtige Richtung!
AntwortenLöschenMeiner Ansicht nach kann jeder von uns im Bereich der Mobilität seinen Beitrag leisten. Leider ist es aber so, dass sehr viele zu unflexibel oder einfach nur zu bequem sind, sich gegenüber der Natur entsprechend zu verhalten.
AntwortenLöschenWas ich tun würde, um diesem Phänomen entgegenzutreten: Ich würde das Autofahren so teuer machen, dass man es sich kaum mehr leisten kann. Automatisch würden dann die Leute vermehrt auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen oder vielleicht sogar das Velo benutzen. Das Problem wäre dann aber die Gerechtigkeit in der Gesellschaft. Denn dann könnten sich nur noch die Reichen das Autofahren leisten.