Dienstag, 17. März 2009

Der Wald im Frühling

Die Natur erleben

Gestern Nachmittag nahm ich mir vor mit meinem Pferd einen Spaziergang durch den Wald zu machen und dabei die Natur, den Bach und den Wald sehr bewusst wahrzunehmen.
Ein Teil des Waldes ist am Südhang gelegen, ein Teil jedoch am Nordhang. Der Unterschied war sehr gross. Als ich durch den Wald am Südhang ging, stellte ich fest, dass der Frühling schon viele Spuren darin hinterlassen hatte. Der Schnee war geschmolzen, es war warm und ich entdeckte sogar Schlüsselblumen und herumfliegende Insekten. Zudem roch es modrig, irgendwie erinnerte mich auch der Duft nach Frühling. Meine Wahrnehmung liess Frühlingsgefühle aufkommen, ich fühlte mich fröhlich und voller Energie.
Im am Nordhang gelegenen Waldteil, war genau das Gegenteil der Fall. Es lag Schnee auf dem Weg und zwischen den Bäumen, es roch nach Schnee und es war auch sehr kalt. In diesem Teil des Waldes fühlte ich mich zurückversetzt in den tiefsten Winter, was in mir ein eher unglückliches, träges Gefühl auslöste.

Ich finde es sehr spannend, mir vorzustellen, dass ich Teil der Natur bin. Die Natur beeinflusst mein Lebensstil und mein körperliches und geistiges Befinden. Für mich ist es wichtig, so zu leben, dass die Natur möglichst so erhalten bleiben kann, wie ich sie heute kenne.

3 Kommentare:

  1. Liebe Elisabeth

    Also das ist doch mal eine schöne Angelegenheit: Mit dem Pferd durch den Wald reiten. Das hat so was ursprüngliches. Ich lese gerade Ronja Räubertochter. Sie und ihr Freund Birk schaffen es, Pferde zu zähmen und reiten schliesslich auf ihnen durch den Wald. Ich würde auch mal gerne reiten, ich kann mir vorstellen, dass das etwas entspannendes mit sich bringt. Die Langsamkeit und Ruhe, mit der man sich fortbewegt, spricht mich an!

    Marco Sele, LG 06 G / e

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  2. Liebe Elisabeth
    Da kommen mir grad Erinnerungen an "früher". Ein eigenes Pferd hatte ich nie. Doch die beiden grossen Ponys (oder kleinen Pferde) waren fast wie eigene. Im Winter wars vor allem so kalt, das schätzte ich nicht so. Umso mehr aber das Gehen und Galoppieren durch die tief verschneiten Wiesen. Den Frühling fand ich dann auch so lebendig, die Wärme, der Geruch. Für ein Päuschen haben wir uns oft an einem Wiesenbord am Waldrand in die Sonne gelegt - herrlich.
    Wie ist es denn für dich an einem sonnigen Wintertag im Schnee? Fühlst du dich dann auch unglücklich und träge? Ist es vor allem die Sonne, die dich voller Energie fühlen lässt? Eigentlich ist in der Natur der Winter ja auch die Zeit, wo alles ruhiger, stiller und langsamer ist, sich zurückziehen, die Energie sammeln, konzentrieren für den grossen Exploit - den Frühling. Dann kannst du dich ja auf dir bevorstehende Reitausflüge an den immer wärmer werdenden Tagen freuen, auf deine Fröhlichkeit und die dich füllende Energie.
    LG, Eric
    Eric Schaffhauser, LG06Ef

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  3. Liebe Elisabeth

    Spannend, was die Natur für Gefühle auslösen kann! Diese Woche ist mir bewusst geworden, wie hell es um 07:00 Uhr schon ist. Wenn ich zur Bushaltestelle gehe zwitschern schon die Vögel. Wenn dazu noch schönes Wetter ist, merke ich wie gut das mir tut. Bei Regenwetter bin ich eher in gedrückter Stimmung. Wenn es dann schön Wetter ist und ich nicht nach draussen kann, weil ich einfach keine Zeit dazu finde, dann stimmt mich das nachdenklich und auch etwas traurig. Ich freue mich riesig auf die Zeit, bis ich wieder öfters in die Natur gehen kann ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.

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