Schon vor ca. zwei Jahren ist mir das Buch von Thich Nathan (weiss nicht mehr recht, wie man den Namen schreibt) in die Hände gefallen. Er ist ein buddhistischer Mönch, der sehr viel über die Achtsamkeit schreibt.
Was mir heute noch von diesem Buch in Erinnerung ist, ist das achtsame Essen. Es sei wichtig, während dem Essen nicht noch Zeitung zu lesen oder an etwas anderem herum zu studieren. Man solle sich auf das Essen konzentrieren und sich auch bewusst sein, woher das Essen kommt und wer dazu beigetragen hat, damit man dieses Essen überhaupt gekocht auf dem Tisch hat.
Ich habe mich diese Woche vorgenommen, achtsam zu essen. Es ist mir aufgefallen, wenn man sich beim Essen wirklich auf das Essen konzentriert, man danach irgendwie freier ist. Ich weiss nicht, ob "frei" das richtige Wort ist. Es ist schwierig, den Zustand in Worten zu fassen.
Im Buch "Das dritte Ohr" habe ich ein Kapitel über das achtsame hören gelesen. Auch dies habe ich in dieser Woche ausprobiert:
Ich habe mich in die Natur gesetzt und mich nur auf die Geräusche konzentriert. Ich habe nur über das Ohr wahrgenommen. Und wieder hatte ich nach dieser Übung dieses unbeschreibbare Gefühl.
Das Gleiche geschah, nach dem achtsamen gehen, nach dem achtsamen musizieren usw. Ich folgere daraus, dass Achtsamkeit einem hilft, zu sich selber zu finden. In dieser stressreichen Zeit ist es sicherlich sinnvoll, zwischendurch achtsam zu sein. Denn Nichts-Machen hilft, wieder mehr zu machen.
Donnerstag, 12. März 2009
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hallo pascal
AntwortenLöschenspannend was du da geschrieben hast. das mit dem achstam lesen und achstam hören probiere ich auch einmal aus. ich finde es wie du auch, sehr wichtig, in der heutigen Zeit die Umwelt zwischendurch immer wieder einmal sehr bewusst und achstam wahrzunehmen.
DAnke für deine Anregungen!
Gruss Elisabeth